Die Haut – Spiegel zur inneren Gesundheit

Die Haut ist mit bis zu zwei Quadratmetern unser größtes Organ. Sie schützt uns vor äußeren Einflüssen, Wind, Wetter und Keimen und verrät uns oft auch etwas über unser Inneres. Veränderungen der Haut sollten ernstgenommen werden, denn sie bedeuten, dass unserem Körper etwas nicht passt. Oft werden die Zeichen aber schlicht ignoriert oder falsch interpretiert, sodass man keine Abhilfe schaffen kann. Allerdings sollten Veränderungen auch nicht überinterpretiert werden, denn meist steckt auch nichts Ernstes hinter Pickeln oder Flecken.

Unsere Ernährung wirkt sich besonders stark aus

In der Phase des Erwachsenwerdens sind Pickel und Akne noch völlig normal. Der Hormonhaushalt spielt verrückt und die Haut mit ihren Talgdrüsen eben auch. Doch ab einem bestimmten Alter können Akne und Pickel auf falsche Ernährung oder Erkrankungen hinweisen. In den meisten Fällen ist es jedoch fettiges und zuckerhaltiges Essen, dass unserer Haut nicht so gut gefällt. Die richtige Ernährung gegen Pickel, mit weniger Fett und Kohlenhydraten kann für die Haut sinnvoll sein. Auch Stress und schlechte Hautpflege kann für Pickel sorgen. Fettige Haut sollte mit speziellen Cremes behandelt werden, damit Talgdrüsen nicht verstopfen und es nicht zur vermehrten Pickelbildung kommt.

Auch ernste Erkrankungen kann man an der Haut ablesen

Verfärbungen der Haut sollten ernst genommen werden. Denn hier sind die Ursachen oft tiefgründiger. Ein bekanntes Beispiel ist die Gelbsucht, die ihren Namen von der Gelbfärbung der Haut hat. Sie ist zumeist ein Zeichen für eine Erkrankung der Leber oder Galle. Blasse oder bleiche Haut hingegen können auf eine Unterversorgung mit roten Blutkörperchen hinweisen, die als Anämie bekannt ist. Oft gehen diese Symptome mit anderen Zeichen einher, wie etwa Müdigkeit, Schlaffheit oder beschleunigter Atmung. Ärzte, insbesondere Fachärzte für innere Medizin und Hautärzte können diese Zeichen recht gut und sicher deuten und entsprechende Therapien verordnen. Unsere Haut ist also auch ein Frühwarnsystem, bevor bestimmte Krankheiten einen schwereren Verlauf nehmen.